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Oberbergische Bahn

 

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Elektrische Steinbruch-Feldbahn der Bergisch-Märkischen-Steinindustrie

Berghof-Obernhagen-Müllenbach-Bahnhof Holzwipper aus dem „Bergischen Land“

Zur Zeit arbeiten aktiv Herbert Kessel (Gebäude- und Landschaftsbau), Andreas Neidert (Gebäude- und Landschaftsbau, Vorbild-Recherche, Projektleitung) und Christoph Timper (Fahrzeugtechnik) mit. Damit alle Module einheitlich sind und an jede Stelle passen, wurde ein Handbuch zu diesen Projekt erstellt, das hier für private Zwecke herunter geladen werden kann. Handbuch.pdf 635 KB                                                                       

Hier geht’s direkt zum Modellbau!!!

Zur Geschichte        Übersichtskarte                                                                                 Die Steinbrüche im Bergischen Land waren geographisch bedingt Verkehrstechnisch schwer erreichbar. Die durch gute Qualität begehrte Grauwacke musste mit Pferdefuhrwerken über weite Distanzen zu den Bahnhöfen transportiert werden, wodurch die Transportkosten sehr hoch waren. Nach dem zahlreiche Bahnstrecken wie die Aggertalbahn, die Kleinbahn Engelskirchen-Marienheide und die Wiehltalbahn eröffnet wurden, vereinfachte sich der Transport der Grauwacke, für die in der nähe liegenden Steinbruchbetriebe erheblich. Für die Steinbrüche um Müllenbach war allerdings der Transport immer noch sehr schwierig, da es weder gut ausgebaute Straßen noch eine gute Bahnanbindung gab.                               1891 wurde die Eisenbahnstrecke Meinerzhagen-Marienheide-Hagen-Dieringhausen eröffnet, somit bot sich der Bahnhof Holzwipper als Verlademöglichkeit an. Der Transport wurde weiterhin mit Pferdefuhrwerken dorthin erledigt. Um die Transportkosten zu senken reichte die Bergisch-Märkische-Steinindustrie (BMSt) bei der Gemeinde Marienheide einen Antrag auf errichten einer Feldbahn ein. Im Jahre 1898 wurde der Bau einer 600 mm Feldbahn durch die Gemeinde Marienheide genehmigt. Diese Feldbahn führte teilweise durch das Waldgebiet „Gervershagener Forst“ der sich im Besitz des Grafen von Spee befand, daher durfte er auch diese Bahn unentgeltlich mitbenutzten um Holz aus dem Forst ab zu transportieren. Südlich von Müllenbach befand sich ein Brecher und ein Lokschuppen dieser heute noch existiert. In Müllenbach bestand der Gleiskörper sogar aus Rillenschienen. Auf der Strecke gab es Steigungen von bis zu 1:25, daher wurden 120 PS starke elektrische Lokomotiven beschafft. Als Signalisierung gab es lediglich Läutepfähle und Warntafeln um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Bei den Steinbrüchen gab es über der Hauptstrecke zahlreiche Überführungen und sogar Tunnels waren vorhanden, um Abraummaterial darüber zu entsorgen. Die Tunnels sollen zu Kriegszeiten auch den Anwohnern als Schutz vor Angriffen gedient haben. Ein Steinbruch war und auch nur durch einen Tunnel erreichbar, dieser ist heute noch vorhanden.                                        Zu Anfang des Betriebes wurden die Loren noch von Pferden gezogen. Ab 1906 kamen Motorlokomotiven zum Einsatz. Zwischen Müllenbach und dem Bahnhof Holzwipper wurde der Betrieb mit Elektrolokomotiven erledigt. Die E-Loks stammten von der Berliner Firma Siemens-Schuckert. Die erste Lok war zwei achsig und hatte die Fabrik-Nr. 646 mit der Achsfolge Bo, die zweite Lok war vier achsig mit der Achsfolge Bo´Bo´ und hatte die Fabrik-Nr. 647. 1912 kam die Lok mit der Nr. 777 baugleich mit der 647 hinzu. Die zwei achsige Lok lieferte 60 PS und die vier achsige 120PS. Die Streckenteile die elektrisch befahren wurden, hatten eine einfachste Oberleitung, teilweise an Holzmasten montiert. Der Betrieb wurde mit 500V Gleichspannung gemacht.

Von der Verladeanlage in Holzwipper ist heute nur noch die Stützmauer erhalten

Holzwipper Verladung1.1

Streckenverlauf Übersicht neu

Holzwipper Verladeanl. 1

Die Verladeeinrichtung zur Staatsbahn in Holzwipper während der Betriebszeit

Oberhalb des Lokschuppens läuft ein Gleis zu einem Steinbruch

Lokschuppen5.1

Unterwegs

Lokschuppen2.1

Der Lokschuppen wird heute unbekannterweise Privat benutzt

Brecherreste1

Vor der Brecheranl. und das was heute noch übrig ist

Brecher1

Steinbruch bei Meinberg

Zugang zum Steinbruch Meinberg unterhalb des Brechers

Reste von einer Überführung wo Abraum drüber transportiert wurde

Durchlass bei Meinberg Detail4

Tunnel Steinbruch1

Nur durch diesen Tunnel gelangte man in diesen Steinbruch

Reste eines Stauteiches dieser wurde früher als Schwimmteich benutzt

Badeteich1

Kompresorhaus1

Soll ein Kompressorgebäude od. ein Pulverlager gewesen sein

 Hier befand sich früher ein Schrägaufzug

Schraegaufzug1

Halde Kompresorhaus2

Steinhalde unterhalb des Kompressorgebäude

Abzweig zum Kompressorgebäude (hinten links im Bild)

Abzweig1

Zw. Müllenbach u. Obernhagen1

In diese Richtung verlief die alte Strecke nach Müllenbach.

Reste einer Stützmauer hier wurde Material auf Fuhrwerke verladen

Stuetzmauer3

Zw. Müllenbach u. Obernhagen2

Streckenführung oberhalb von Obernhagen

Halde vom Steinbruch Obernhagen diese ist unterhalb von Obernhagen zusehen

Halde Obernhagen1.1

Steinbruch Obernhagen2

Steinbruch Obernhagen dieser wird heute von der Polizei als Schiessstand benutzt