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Oberbergische Bahn

Darstellung 1280/1600 x 800 Pixel

Kopfsteinpflaster

Hier wird der Einbau und die Alterung von Kopfsteinpflaster vom BergischerModellbau in 1:45 (kann auch auf andere Baugrößen teilweise angewendet werden) beschrieben.

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 1.0

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 2.0

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 2.1

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.1

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.0

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.2

Hier soll die Fläche mit Kopfsteinpflaster erstellt werden.

Die einzelnen Elemente sind passend zugeschnitten und durch die Verzahnung ineinander probeweise ausgelegt worden.

Hier sieht man sehr gut wie sich die Elemente der Krümmung anpassen, da diese flexible ausgeführt sind.

Die einzeln benötigten Teile für die sichtbaren Fläche.

Zusammengefügt sind kaum noch Übergänge zusehen.

Mit Hilfe eines Bildes vom Vorb. werden einzelne Steine mit Humbrol-Farben eingefärbt. Die Farben dürfen ruhig kräftiger sein, da zum Schluß alles mit einen fast trockenen Pinsel überstrichen wird.

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.302

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.402

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.503

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.607

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.702

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.802

Mit einen fast trockenen Pinsel wird mit graue Farbe alles hauchdünn überzogen.

Selbst zusammengemischte Pigmentfarbe wird mit einen weichen Pinsel in die Fugen u. Ecken eingerieben.

Zuviel aufgetragene Pigmente werden mit einen (feuchten) Tuch entfernt.

Mit ein wenig Fixierspray werden die Pigmente auf der Oberfläche fixiert.

Glanzlichter werden mit “Beton”-Farbe und einen fast trockenen Pinsel gesetzt. Leichter Grünspan wird mit einen Buntstift aufgetragen.

Nun ist die Kopfsteinfläche fertig zum Einbau. Natürlich können die Arbeitsgänge auch auf der Anl. durchgeführt werden (Am Arbeitstisch ist es halt am einfachsten ;o).

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.9

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 3.81

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 4.002

Kopfsteinpflaster Verarbeitung 4.1

 

 

Mit Pattex- Montagekleber werden die Elemente verklebt und beschwert bis der Kleber trocken ist.

Detailansicht des fertigen Kopfsteinpflasters.

Fertiges Kopfsteinpflaster.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstbaugleis für 0m

Da das Angebot an 0m-Gleis doch sehr beschränkt ist habe ich mich zum Selbstbau entschlossen. Folgende Eigenschaften muss das Selbstbaugleis für mich haben:
1. Die Holzschwellen sollen von der Maserung her schon fertig gealtert (es ist nicht die farbliche Alterung gemeint) sein
2. Die Schwellen sind untereinander mit einen Mittelsteg zur einfacheren Verlegung verbunden
3. Die Kleineisen sind im richtigen Abstand zu einander fertig auf den Schwellen
4. Für die Schienenprofile sind Anschläge an der richtigen Position auf den Kleineisen vorhanden
5. Löcher für die Befestigungsnägel sind angedeutet und müssen nur noch aufgebohrt werden
6. Das Schwellenrost ist für das Peco-Profil Code 100 vorgesehen

Mustergleis2

Mustergleis3

Mustergleis4

Mustergleis5

Mustergleis6

Mustergleis7

Von einen Urmodell habe ich mir eine Silikonform hergestellt. Das Schwellenrost habe ich mit eingefärbtes Resin gegossen. An einzelnen Schwellen sind sogar die Stahlbänder zum Zusammenhalt nachgebildet.

Auf die mit einen dicken Edding gezeichneten Mittellinie kann ich das Rost ganz einfach mit dem Ruderer aufkleben.

Die Befestigungslöcher für die Nägel bohre ich mit einen Akkubohrer auf.

Mit einer kleinen Spitzzange drücke ich die Nägel ein.

Hier ist noch einmal das fertig gebaute Gleis zusehen.

Mit grauer Betonfarbe wird die Maserung der Schwellen hervorgehoben .

Mustergleis8

Mustergleis9

Mustergleis10

Mustergleis11

 

 

Mit Moosgrün od. Olivgrün wird Grünspan nachbilden.

Eingeschottert habe ich mit Kalkstein-Schotter mittel von Jeweha Modelouw.

Die Schienenprofile werden mit Humbrolfarbe Stückweise eingefärbt und mit einen anderen weichen Pinsel Pigmentfarbe in die noch feuchte Farbe eingetupft.

Überschüssige Pigmente sind mit einen Staubsauger abgesaugt worden und so sieht das fertige Gleis im Detail aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstbauweiche für das 0m-Gleis

Zusätzlich zu den Eigenschaften des 0m-Gleises kommt hier noch folgendes zur Weiche hinzu:
7. Die Weiche soll von oben am nachgebildeten Stellhebel sowie seitlich vom Anlagenrand über einen Bowdenzug mit einen Knauf zubedienen sein.
8. Die Öffnung der Stelleinrichtung zur Anlagenunterseite soll nicht sichtbar sein.

Musterweiche1

Musterweiche2

 

 

Musterweiche3

Musterweiche4

Von einen Urmodell habe ich mir eine Silikonform hergestellt. Das Schwellenrost habe ich mit eingefärbtes Resin gegossen.

Mit Hilfe eines Stahllineal (an den Schienenstühlchen ) wird das Rost ausgerichtet und festgeklebt.

Die Befestigungslöcher für die Nägel bohre ich mit einen Akkubohrer auf.

Mit einer kleinen Spitzzange drücke ich die Nägel ein.

Das Herzstück hat mir ein befreundeter Modellbahnkollege in einer Lehre angefertigt.

Mit einen Füllstück aus Ätzteil u.Schienprofilen wird der komplette Herstück zusammen gelötet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musterweiche8.0

Musterweiche8.1

Musterweiche8.2

Musterweiche8.3

 

 

Von einen M-Winkel (1,5x1,5mm Schenkellänge) wird eine Seite abgefeilt.

Über ein aufgelegtes Furnierstück wird das ca. 3mm lange Ende umgebogen.

Mittig wird mit einen 0,5 mm Bohrer komplett durch das “Paket” durchgebohrt.

Am oberen Ende können die Ecken noch leicht abgerundet werden.

 

 

Tannen / Fichten

Da mir käuflich Erwerbbare Tannen bzw. Fichten entweder zu teuer oder zu hässlich sind, habe ich mich für den Selbstbau dieser entschieden. Nach langen Versuchen mit verschieden Materialien und Herstellungsverfahren habe ich nun endgültig die für mich passenden Materialien und die beste Methode zur Herstellung gefunden. Eine rationelle Arbeitsweise wurde ebenfalls dabei berücksichtigt.

Tanne sb1

Tanne sb2

Tanne sb3

Tanne sb4

Tanne sb5

Tanne sb6

Für den Stamm verwende ich z.B. Pinselrohlinge, diese laufen nach oben hin etwas zu u. im unteren Bereich sind sie auch etwas schmaler passend fürs Wurzelwerk.

Als Dorn dient ein Nagel für den Stamm, man kneift von diesen das obere Teil ab.

Für den Dorn wird mittig und gerade eine Bohrung in den Stamm hinein gebracht.

Fixiert wird der Dorn mit dem Kleber Ruderer L530.

Damit die Spitze auch ihren Namen verdient habe ich diese mit einen Spitzer angespitzt.

Als Wurzelwerk klebe ich Stücke von gesammelten Teilen eines “Zierhasel`s” mit Sekundenkleber um den unteren Stammbereich.

Tanne sb7

Tanne sb8

Tanne sb9

Tanne sb10

Tanne sb11

Tanne sb12.0

Der Übergang zwischen Stamm und Wurzelwerk wird mit 2-K Kleber verspachtelt.

Mit verschiedenen Schleifwerkzeugen wird der Übergang geglättet.

Mit Holzpaste “Fichte” wird der Stamm zur Rindennachbildung eingepinselt.

Stämme die der Sonne ausgesetzt sind (z.B. Waldrand) da wird der Stamm nur mit verdünnter schwarzer Farbe od. Beize eingefärbt. Stämme im dunkeln Wald werden mit Terrakotta-Spray behandelt.

Für die benadelten Zweige bohre ich für 1,4mm Draht Löcher im oberen Bereich (bei Hochstammfichten) des Stammes.

Um eine selbstgebaute Vorrichtung wird ein 1,4mm starker Blumendraht längs gespannt.

Tanne sb12.1

Tanne sb12.2

Tanne sb13

Tanne sb14

Tanne sb15

Tanne sb16

Grüne Wolle wickle ich ungleichmässig quer um die Spannvorrichtung herum.

Mit Sekundenkleber wird nun die Wolle mit dem Draht verklebt.

Mit einen Cutter wird das ganze in der Mitte durchtrennt.

Nun können die laufenden Aststücke herunter genommen werden und in passende Längen geteilt werden.

Mit einer kleinen Schere schneide ich die Äste zurecht.

Mit einer kleinen Messingbürste erhalten die Äste mehr Volumen.

Tanne sb17

Tanne sb18

Tanne sb19

Tanne sb20

Tanne sb21

Tanne sb22

Die Äste werden von unten nach oben mit Sekundenkleber in die Bohrungen geklebt. Als Spitze wird ein Ast senkrecht angeklebt.

Mit Alleskleber werden immer einige Äste von unten nach oben benetzt.

Mit einer Streugrasflasche schiesst man dunkle kurze Fasern in den feuchten Kleber.

Die fertig benadelte Tanne.

Für die abgestorbenen Äste bohre ich 0,6mm-Löcher.

Nun kommt wieder die selbstgebaute Vorrichtung zum Einsatz. 0,5mm Kupferdraht wird einmal längs und dann vielfach quer gewickelt.

Tanne sb23

Tanne sb24

Tanne sb25

Tanne sb26

Tanne sb27

Tanne sb28

Die Kreuzungspunkte erhalten eine Verbindung durch verlöten.

Nun wird das Ganze längs aufgetrennt, so hat man wieder Äste am laufenden Band.

Die einzelnen Äste erhalten noch einen passenden Schnitt und richtige Form.

Mit Sekundenkleber fixiert man die Äste in den Bohrungen.

Mit Holzpaste “Fichte” werden die Äste zum Stamm passend eingepinselt.

Tanne sb29

Tanne sb30

Tanne sb31

Tanne sb32

Tanne sb33

Tanne sb34

Äste die der Sonne ausgesetzt sind (z.B. Waldrand) da werden die Äste nur mit verdünnter schwarzer Farbe od. Beize eingefärbt. Äste im dunkeln Wald werden mit Terrakotta-Spray behandelt.

Zum Schluss kommt noch etwas Moos mit Hilfe von Kreide auf den Stamm und wird dann mit einen Papierradierer verwischt.

Als Tannenzapfen kommen eingefärbte Spitzen von Baumrohlingen zum Einsatz.

Diese Zapfen(-Stücke) trenne ich mit einen Cutter vom Rohling.

Mit Sekundenkleber-Gel fixiere ich die Zapfen im oberen Bereich der Tanne.

So sieht sie nun fertig aus.